„Was kostet ein Podcast?" – das ist die häufigste Frage, die ich als Podcast-Produzent höre. Die ehrliche Antwort: Es hängt stark davon ab, wen Sie beauftragen und was im Leistungsumfang steckt. Ich zeige transparent, was eine professionelle Podcast-Produktion kostet – und wann sie sich für Ihr Unternehmen rechnet.
Die Kostenstruktur im Überblick
Die Kosten für einen Unternehmens-Podcast setzen sich aus zwei Blöcken zusammen: einer einmaligen Setup-Investition zu Beginn und laufenden Kosten pro Episode.
Einmalige Setup-Kosten
Zum Setup gehören: Formatentwicklung & Konzept, Sound Branding (Jingle, Musik, Intro/Outro), Cover-Artwork und technische Einrichtung (Hosting, RSS-Feed, Distribution). Diese einmaligen Kosten liegen im Markt typischerweise zwischen 2.000 und 7.000 Euro – je nach Umfang und Anbieter.
Laufende Kosten pro Episode – Marktvergleich
Hier liegt der größte Unterschied zwischen den Anbietern:
| Anbieter | Kosten / Episode | Leistungsumfang |
|---|---|---|
| Große Podcast-Agentur | 1.000 – 2.500 € | Team aus Projektmanager, Cutter, Redakteur – viel Overhead |
| Mittlere Fullservice-Agentur | 700 – 1.200 € | Produktion + Shownotes + Distribution, mehrere Ansprechpartner |
| hörbar – Daniel Pöckl ✓ | 450 € pauschal | Aufnahme vor Ort, Schnitt, Mastering, Veröffentlichung auf allen Plattformen |
| hörbar – inkl. Interview ✓ | 550 € pauschal | Alles wie oben + Daniel Pöckl führt das Interview selbst |
| Eigenproduktion (intern) | Scheinbar günstig | Bis zu 17 Std. internen Aufwand pro Episode – oft mangelnde Qualität |
Alle hörbar-Preise sind Pauschalpreise pro fertig produzierter und veröffentlichter Episode. Keine versteckten Zusatzkosten.
Warum Agenturen deutlich mehr verlangen
Größere Agenturen arbeiten mit Teams: Projektmanager, Cutter, Redakteure, Strategen. Das erhöht den Preis erheblich. Für Konzerne mit sehr komplexen Anforderungen kann das sinnvoll sein. Für die meisten mittelständischen Unternehmen zahlt man bei großen Agenturen jedoch vor allem für Overhead: interne Abstimmung, Account-Management und Büromiete.
Der hörbar-Vorteil: Sie arbeiten direkt mit Daniel Pöckl – dem Menschen, der Ihr Konzept entwickelt, bei Ihnen vor Ort aufnimmt, schneidet und veröffentlicht. Kein Briefing-Stille-Post, keine wechselnden Ansprechpartner.
Eigenproduktion: Die versteckten Kosten
Viele Unternehmen denken zunächst an Eigenproduktion. Pro Episode entstehen intern typischerweise:
Recherche & Vorbereitung: 3–5 Stunden · Aufnahme & Technik: 1–2 Stunden · Schnitt & Postproduktion: 4–8 Stunden · Publishing & Distribution: 1–2 Stunden
Das ergibt bis zu 17 Stunden internen Aufwand pro Episode – Zeit, die Ihr Team nicht ins Kerngeschäft investieren kann. Hinzu kommt: Schlechte Tonqualität ist der häufigste Abbruchgrund bei Podcast-Hörern und schadet direkt Ihrer Marke.
Der ROI: Wann rechnet sich die Investition?
Ein Lead, der über Ihren Podcast kommt, kennt bereits Ihre Expertise und Arbeitsweise. Das verkürzt den Sales-Zyklus erheblich. Und während Google Ads aufhören zu liefern, sobald Sie aufhören zu zahlen, arbeiten Podcast-Transkripte und Shownotes jahrelang für Sie.
Konkret gerechnet: Bei hörbar ab 450 € pro Episode. Im B2B-Bereich reicht oft ein einziger Neukunde pro Quartal, um die gesamten Jahreskosten mehrfach zurückzuverdienen.
Quellen: Brixon Group (2025): Podcast-Boom im B2B-Marketing DACH; PODON (2025); Forrester B2B Predictions 2025